Wir kämpfen gegen den Hunger. In Südafrika legen wir gemeinsam mit lokalen Teams Gemüsegärten in Kindergärten und Schulen an. Dadurch verbessern wir die Ernährungssicherheit und fördern nachhaltige Entwicklung.
Die Gemeinde Greater Welverdiend in Südafrika besteht aus elf Dörfern, die geprägt sind von wilder Natur – und wirtschaftlicher Unterentwicklung. Die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, es gibt eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und nur etwa 10 Prozent der Haushalte verdienen über dem Mindestlohn.
Für viele Kinder aus armen Familien oder Waisen in Welverdiend ist die Mahlzeit, die sie in Grundschulen und Kindertagesstätten erhalten, das einzige nahrhafte Essen des Tages. Hier setzt unser Projekt an: Zehn große, neu angelegte Gemüsegärten bilden die Grundlage für die Ernährung der Schulkinder. Die Schulen und Kindergärten werden mit Gemüsesetzlingen beliefert, die sie in ihren eigenen Gärten und Gewächs- bzw. Schattenhäusern anpflanzen und vermehren. So stellen wir sicher, dass alle Kindergärten und Schulen mit frischem Gemüse versorgt werden. Unser langfristiges Ziel ist es, dass jeder Kindergarten und jede Grundschule in der Gemeinde Welverdiend über einen eigenen Gemüsegarten verfügt und etwa die Hälfte der benötigten Lebensmittel selbst anbaut.
Unterstützt bei der Umsetzung des Projekts werden wir durch lokale Projektteams, die unser Partner Wild Impact (ehemals Africa Foundation) aufbaut. Damit wir nicht nur die Ernährungssicherheit in der Region verbessern, sondern auch nachhaltige Entwicklung und Bildung fördern.
Projektgebiet
Ziele
Die erforderliche Infrastruktur zur sicheren Produktion von Gemüse und Gemüsesetzlingen wird an allen Projektstandorten eingerichtet
Drei Pilotstandorte und zehn Bildungsausrichtungen wenden Methoden zum eigenen Gemüseanbau an
Festangestelltes Vollzeitpersonal wird mit entsprechender Ausrüstung und Material ausgestattet und geschult und nutzt die geschaffenen Strukturen zur Vermehrung der Gemüsesetzlinge.
Geschulte Praktikant:innen an den Bildungseinrichtungen unterstützen, den Anbau und die Vermehrung von Gemüse sowie das Ernährungsprogramm
Impacts
8.500
Kinder erhalten durch die Projektmaßnahmen eine gesicherte Ernährung.
10
unterstützte Bildungseinrichtungen verfügen über Gemüsegärten, in welchen das ganze Jahr über Gemüse mit eigenerzeugten Setzlingen angebaut werden kann
50%
der für die Mahlzeiten der Schüler:innen in den Bildungseinrichtungen verwendeten Gemüses stammen künftig aus eigener Erzeugung.
10
Bildungseinrichtungen werden mit Wassertanks ausgestattet, und ein neues 8-KW-Solarsystem wird in der zentralen Setzlingsvermehrungs und Ausbildungsstätte aufgebaut, um ausreichend Strom für die Produktion der Gemüsesetzlinge zu liefern.
Impressionen
Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen
Aktuelles
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Mehr InformationenAnsprechpersonen

Udo Gattenlöhner
Geschäftsführer, Leiter Kommunikation & Marketing
Tel: +49 7732 9995 870
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