Seit 2024 unterstützen wir Nomadenfamilien im der Ostmongolei. Um das Weideland vor Versteppung zu schützen, sichern wir Wanderdünen und verhindern so die drohende Versandung. Gleichzeitig lernen die Menschen vor Ort, selbst Bäume aus Samen zu ziehen und Setzlinge anzupflanzen, um langfristig das Ökosystem zu stärken und ihre Lebensgrundlagen zu sichern.
Unser Projektziel ist es, die Lebensbedingungen der nomadischen Hirtenfamilien am Buir-See in der Mongolei durch ökosystembasierte Maßnahmen zu verbessern. Das geschädigte Ökosystem stellt für diese oft finanziell schwachen Familien eine Herausforderung dar, da es die Sicherung eines angemessenen Lebensunterhalts erschwert.
Wir unterstützen die Familien, indem wir natürliche Windbrecher und Kompostierung einführen. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung gründen wir eine Baumschule, um heimische Setzlinge für natürliche Windbarrieren zu züchten. Diese Barrieren sollen Sandverwehungen und Bodenerosion reduzieren und dadurch das Weideland und den See schützen. Zudem richten wir eine zentralisierte Kompostproduktion aus organischen Haushaltsabfällen ein, um die Bodenfruchtbarkeit des degradierten Weidelands zu steigern
Projektgebiet
Ziele
3 Gewächshäuser aufbauen
12.000 Setzlinge produzieren
60 Personen für Wiederbewaldung ausbilden
Impacts
1 ha
Wanderdüne wiederbewalden und befestigen
60
Menschen vor Ort schulen
35 ha
Weidefläche verbessern
1
Pilotanlage für Kompostierung
Impressionen
Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen
Aktuelles
Ansprechpartner

Thies Geertz
Leiter Entwicklungszusammenarbeit & Naturschutz
Tel: +49 7732 9995 89
geertz@globalnature.org
