Mit diesem Projekt verbessern wir die Zukunftsperspektiven kleinbäuerlicher und indigener Familien, fördern nachhaltige Einkommensmöglichkeiten wie das Modell der Yerba Mate Produktion oder Imkerei und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Schutz der wertvollen Reste des atlantischen Regenwaldes von Alta Paraná.
In Paraguay sind Armut, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit eng miteinander verknüpft. Besonders in ländlichen Regionen und indigenen Gemeinschaften erschweren fehlende Infrastruktur, eingeschränkter Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Märkten sowie eine stark ungleiche Landverteilung eine nachhaltige Entwicklung. Gleichzeitig führen Entwaldung, Bodendegradation und die Folgen des Klimawandels zu sinkenden landwirtschaftlichen Erträgen und bedrohen die Lebensgrundlagen vieler Familien. Da große Flächen für industrielle Landwirtschaft und Viehzucht genutzt werden, verfügen Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und indigene Gemeinschaften oft nur über begrenzte Produktionsmöglichkeiten und Einkommensquellen. Die daraus resultierenden wirtschaftlichen Unsicherheiten erhöhen das Risiko von Armut, Landkonflikten und sozialer Ausgrenzung.
Projektgebiet
Ziele
Verbesserung der Lebensgrundlagen von 250 Familien im Mbaracayú-Wald durch Stärkung und Umsetzung nachhaltiger Produktions- und wirtschaftlicher Diversifizierungsstrategien.
Gründung und Stärkung von 4 Erzeugervereinigungen und/oder Kooperativen zur besseren Vermarktung der lokalen Produkte.
Verbesserung der Ökosystemleistungen durch partizipative und gemeindebasierte Wiederherstellung von 250 ha Wald mit biologischen und schnell nachwachsenden Ressourcen
Entwicklung und Einführung eines Modells des nachhaltigen Tourismus zum Thema Yerba Mate
Impacts
250
Familien wurden in der Anwendung umweltfreundlicher Strategien geschult und erhöhen ihr Einkommen um 20 Prozent.
200 ha
Wald werden geschützt.
400
ländliche und indigene Jugendliche (mind. 50 % Frauen) verfügen durch Berufsbildungsprogramme über geeignete Kompetenzen in umweltverträglicher Landwirtschaft.
2
Wertschöpfungsketten sind durch nachhaltige ökologische Produktion mit Produktionsgütern wie z.B. Forstwirtschaft, Yerba Mate, Honig aufgebaut und in Betrieb.
Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen
Aktuelles
Reiseberichte
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Förderer
Stiftung Ursula Merz








