• Erhalt der Fischbestände am Río Magdalena

Erhalt der Fischbestände am Río Magdalena

Projektzeitraum: November 2020 – Mai 2027
Die Fische des Mittleren Río Magdalena sichern Ernährung und Einnahmen von 35.000 Anwohner:innen des Flusses. Doch es gibt ein Problem: Die Fischmengen nehmen ab. Alternative Einkommensquellen gibt es keine – außer der Arbeit auf Palmölplantagen. Es fehlt eine gemeinsame Koordination der Schutzmaßnahmen und der Klimawandel verstärkt die kritische Situation zusätzlich.
Mit diesem Projekt entwickeln wir ein partizipatives Fischereimanagement, innerhalb dieses Fischer:innen den Zustand der Fischbestände überwachen, Runde Tische mit allen Akteuren organisiert und an die Fischbestände angepasste Planungen durchführt. Gemeinsam mit unserem Projektpartner unterstützen wir die Bewohner:innen darin, alternative Geschäftsmodelle aufzubauen und durch Öffentlichkeit die Möglichkeit bieten, dass Fischer:innen ihre Erfahrungen teilen.

Projektgebiet

Ziele

Nachhaltiger Schutz der Fischbestände des Mittleren Río Magdalena als Lebensgrundlage für 5.000 Angehörige von Fischerfamilien.

Flexible Festlegung von Schonzeiten und Fangquoten, damit sich Fischergemeinschaften an die Auswirkungen des Klimawandels anpassen können.

Schaffung alternativer Einkommensquellen für Fischer:innen während der Schonzeit, um den Druck auf die Fischbestände durch illegalen Fang zu reduzieren.

Umsetzung partizipativer Fischereimanagementmechanismen

Stärkung der Kompetenzen und Strukturen der Fischergemeinden, die zur nachhaltigen Erholung der Bestände führen.

Impacts

8

Fischereiabkommen zwischen 4 Fischereiverbänden und lokalen Akteuren wurden abgehandelt und durchgesetzt.

+20%

Insgesamt beteiligen sich 20 Prozent mehr Fischer:innen an den lokalen Maßnahmen zum Erhalt der Fischbestände.

40

Familien profitieren von einem initiierten Fischzuchtprojekt mit einheimischen Arten, bei dem mindestens 30 Prozent der Beschäftigten Frauen sind.

20

Kanus wurden zur Vermietung und
für Transportdienstleistungen angeschafft. Zusätzlich wurden zur
Schaffung alternativer Einkommensmöglichkeiten ein
Kleinstunternehmen im Sandabbau
sowie ein Fischereibedarfsladen etabliert.

+20%

Die Anwohner:innen haben ihr Einkommen
seit 2020 um durchschnittlich
20 Prozent erhöht.

Impressionen

Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen

Aktuelles

Publikationen

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Mehr Informationen

Ansprechpersonen

Katharina Gehrig

Katharina Gehrig

Projektmanagerin Entwicklungszusammenarbeit

Tel: +49 7732 9995 84
gehrig@globalnature.org

Förderer

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Projektpartner

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