Fokus auf Feuchtgebiete: Living Lakes beim IUCN Weltnaturschutzkongress 2025
Beim IUCN World Conservation Congress 2025 in Abu Dhabi setzten Partner des Netzwerks Living Lakes ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz. Angesichts der doppelten Krise aus Artensterben und Klimawandel wurden zwei wegweisende Anträge eingebracht, um Feuchtgebiete weltweit ins Zentrum der politischen Agenda zu rücken.Die Initiativen im Überblick:
Antrag 023 (Global): Die Fundación Global Nature fordert, den Schutz von Feuchtgebieten – von Mangroven bis hin zu städtischen Mooren – als essenzielle naturbasierte Lösung zu priorisieren. Da diese Ökosysteme dreimal schneller verschwinden als Wälder, sollen verbindliche Ziele in nationale Klima- und Biodiversitätsstrategien integriert werden.
Antrag 024 (Regional): Die Fundación Humedales konzentriert sich auf den Schutz fragiler Hochgebirgs-Feuchtgebiete (z. B. in den Anden). Ziel ist es, diese lebenswichtigen Wasserspeicher vor Bedrohungen durch Bergbau und Landwirtschaft zu bewahren und lokale Gemeinschaften aktiv in das Management einzubinden.
Der Antrag zur Priorisierung von Feuchtgebieten wurde im Rahmen des IUCN mit überwältigender Mehrheit angenommen. Die Fundación Global Nature (FGN) vertrat dabei das vom Global Nature Fund (GNF) koordinierte Living Lakes Biodiversity and Climate Project (LLBCP). Diese Entscheidung unterstreicht die zentrale Bedeutung von Feuchtgebieten für Klima, Wasser und Biodiversität – und hebt das LLBCP als internationales Vorzeigeprojekt für naturbasierte Lösungen hervor.
„Feuchtgebiete sind keine Randerscheinung, sondern zentral für die Zukunft von Mensch und Planeten.“ – Living Lakes Biodiversity and Climate Project (LLBCP)
